Warte nicht!

Warte nicht!

Wir können vom Tod das Leben lernen. Wenn wir uns die Vergänglichkeit bewusst machen, werden wir jeden Augenblick lieben, unsere schlechten Tage mögen und mit unseren negativen Gefühlen besser zurecht kommen.

Wir sind gewohnt, vieles auf später zu verschieben. Den Moment nicht wirklich zu leben, sondern erst die To-Do-Liste abzuarbeiten. Erst dann erlauben wir es uns, inne zu halten und zu spüren.

Doch das Geschenk der Vergänglichkeit verankert uns direkt im Hier und Jetzt. Kein Augenblick ist so wichtig, wie der gegenwärtige.

Es ist kein Geheimnis, dass viele Menschen, die im Sterben liegen, eine besondere Entwicklung durchmachen: Sie kommen zu tiefen Einsichten, empfinden sich oft nicht mehr als wichtiges Individuum, sondern als Teil eines großen Ganzen.

Plötzlich gelingt es, das Herz ganz zu öffnen: Die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen, als aus dem eigenen Ego und zu verzeihen. Diesen Prozess könnten wir schon viel früher beginnen, indem wir anfangen die Gegenwart mit offenen Herzen zu leben.

Egal ob Mann oder Frau: Es ist nichts verkehrtes daran, offen über seine Gefühle zu reden.

Wir lassen dadurch sämtlichen Groll und Schmerz der Vergangenheit hinter uns und vergeben denen, die uns weh getan haben. Dabei machen wir uns selbst das wunderbare Geschenk der Selbstakzeptanz.

Nichts aufschieben


Jetzt ist der Moment, der eben noch Zukunft war und mit dem nächsten Atemzug schon Vergangenheit ist.

Am besten nimmst du dir ein wenig Zeit, machst eine kleine Atem- oder Meditationsübung (oder was auch immer dich entspannt) und beantwortest dann für dich die nachfolgenden Fragen. Nimm am besten einen Stift und ein Blatt Papier, lass die Antworten einfach frei raus und lese sie erst am nächsten Tag in Ruhe durch…

  • Welche Träume hattest du als Kind oder Teenager? Welche verschiebst du immer noch? Was brauchst du, um den ersten Schritt zu machen?
  • Was liegt dir auf dem Herzen? Mit wem bist du im Unreinen? An wen kannst du nicht ohne Groll, Wut oder Trauer denken? Wie würde es sich anfühlen, Frieden zu schließen?
  • Wer sind deine liebsten Menschen? Was würdest du ihnen gerne sagen, wenn du sie morgen das letzte mal sehen könntest?

Zögerst du zu oft? Oder bist du da eher abgebrüht und selbstbewusst? Schreib’s in die Kommentare! 🙂

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