Negative Gedanken loswerden

Negative Gedanken loswerden

Wenn man seine Gedanken in einer Tabelle auflisten würde, könnte man diese als „positiv“ und „negativ“ einordnen. Doch welche Kategorie wäre bei dir mit mehr Gedanken gefüllt? Die negative?

Das wäre sehr schade.

Denn viele Sorgen die wir vorher haben, stellen sich oft im Nachhinein als weniger oder gar nicht schlimm heraus.

Außerdem bietet das Leben so viele tolle Dinge, die von dir entdeckt werden wollen!

Wenn du Zeit hast, empfehle ich dir eine Übung, wo du nichts weiter als einen Block / Papier, einen Stift und Mut brauchst.

1. ERKENNE NEGATIVE GEDANKEN

Am Anfang ist es wichtig, herauszufinden, was dich belastet. Viele Gedanken tragen wir schon so lange mit uns, dass wir sie gar nicht mehr richtig wahrnehmen.

Schreib deswegen einfach mal alles auf, was dir an Gedanken durch deinen Kopf geht. Beispiel:

  • Vergleichst du dich mit anderen und wertest dich selbst ab?

  • Haderst du mit Dingen, die du falsch gemacht haben könntest?

  • Reibst du dich an den scheinbar negativen Eigenschaften der anderen auf?

  • Fällt es dir schwer, dich zu organisieren oder zu entscheiden?

2. AKZEPTIERE AUCH DIE NEGATIVEN GEDANKEN

Stell dir jetzt vor, dass dein Geist aus deinem Körper austreten könnte. Von weitem guckst du auf dich. Und dann akzeptiere, wie du bist.

Wenn du negative Gedanken völlig abblockst, wirst du dir mehr schaden, als wenn du sie akzeptierst.

Beispiel: Wenn du Angst vor etwas hast, musst du nicht versuchen, dir einzureden, es wäre nicht so.

Wisse, dass du Angst hast, aber konzentriere dich auf Dinge, die dir dann den Nötigen Mut geben.

Anstatt zu sagen, du könntest dieses oder jenes nicht, mache dir klar, was du kannst. Verstanden?

3. LIEBEVOLL SEIN

Hier knüpfe ich an das Beispiel von gerade an:

Werde dir bewusst, dass deine negativen Gedanken zwar zu dir gehören, aber dass du die Wahl hast, wie du damit umgehst und welche Kontrolle du diesen Gedanken über deinen Zustand gibst.

Alles negative kannst du dementsprechend ummünzen, dass etwas positives daraus wird, was dich antreibt und motiviert.

Das bedeutet aber wie gesagt nicht, dass du die negativen Gedanken verdrängen sollst. Denn wenn du Dinge verdrängst, werden diese mit der Zeit zu einer enormen Belastung.

Das Universum hat für alle Lebewesen eigentlich nur eins im Sinn: Wachstum.

Daher wisse, dass Liebe und positive Gedanken jeden noch so negativen Gedanken mit der Zeit ausmerzen werden.

4. KEHRE NEGATIVE GEDANKEN UM

Okay, kommen wir zu Tipp Nummer 4.

Schau dir deine Gedanken, die du am Anfang aufgeschrieben hast, mal genauer an. Wo und wie könntest du die Einstellung ändern?

  • Jeder Mensch hat Talente und alle sind unterschiedlich. Wir schauen aber gern auf die Fähigkeiten der anderen, die wir selbst nicht haben. Dabei wirst du von deinen Mitmenschen für dein Talent bewundert. Verzichte also auf Vergleiche, da es nicht wirklich Sinn macht.

  • Wir machen jeden Tag viele Dinge falsch und können in wichtigen Momenten großen Unsinn reden. Trotzdem sind wir liebenswert, weil Fehler dazugehören. Niemand ist perfekt, vergiss das nicht. Erwarte nicht, dass du perfekt bist.

  • Andere nerven ständig, aber es liegt nur in unserer Macht, uns selbst zu ändern. Das Gegenüber können wir annehmen, wie es geschaffen wurde. Wenn du andere akzeptierst, wirst auch du mehr akzeptiert werden. Und damit meine ich nicht, dass du jedem hinterherschleimen sollst. Bleib stets ehrlich, aber versuche, andere Menschen auf ihre Art und Weise zu tolerieren.

  • Wir dürfen stets Schritt für Schritt denken: Was kann ich jetzt anpacken? Was sollte ich nun akzeptieren? Das reicht schon.

  • Manchmal entsteht bereits ein Unterschied, wenn wir einige Phrasen nicht mehr denken: „Immer passiert mir das …!“ – „Nie darf ich …!“. Stattdessen können wir es auch umkehren: „Ach, heute ist dies passiert.“ – „Jetzt habe ich jenes nicht bekommen, aber bestimmt das nächste Mal.“ Konzentriere dich immer nur auf das, was du haben willst, nicht auf das, was du nicht willst.

Wenn du magst, kannst du diesen Artikel alle paar Wochen wieder lesen und dich an die Übung erinnern. Beobachte doch einmal, was sich bei dir verändert.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

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    Ich skippe negative Gedanken wie Lieder die mir nicht gefallen 😀 ist quasi meine eigene Technik die ich für mich anwende. Die wiederholen sich und ich verpasse nichts wenn ich sie nicht zuende denke!

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      Dann bist du, was das angeht, auf jedenfall schon sehr weit. Finde ich ebenfalls sehr gut! Sowieso gilt bei meinen Texten, dass jeder für sich, individuell, herausfinden muss, was bei ihm gut funktioniert und was nicht.

      Wünsche dir ein schönes Wochenende und danke für deinen Kommentar 🙂

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    Hallo templumx ,
    deine Berichte sind sehr gut.
    Ja ich übe bewusster meine nicht so erfreulichen Gedanken an zu schauen und wenn möglich sie um zu wandeln.
    Mir nichts dabei vormachen , teils versuchen sie ziehen zu lassen oder sie von einer anderen Seite zu sehen und die Botschaft daraus zu entnehmen.
    Manchmal geht es leicht und dann wieder schwieriger. Doch es ist ein tägliches lernen , und es gibt auch Menschen mit denen man sprechen kann und dann erscheint manches leichter.
    Ich wünsche euch auch Menschen sowie Erfahrungen die euch gut weiterhelfen werden und können.

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      Es ist immer ein Prozess. Und jeder Prozess muss sich entwickeln. Du bist aber auf dem richtigen Weg, immer weiter so. Danke für deinen Kommentar! 🙂

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