Darum musst du dir selbst treu bleiben

Darum musst du dir selbst treu bleiben

Ganz zu sein, bedeutet, dass wir alle Seiten unseres Wesens akzeptieren und miteinander verbinden.

Wir stehen auch zu dem Teil unserer Persönlichkeit, der schwach, ängstlich oder traurig ist. Ganzheit hat nichts mit Perfektion zu tun, eher mit dem Gegenteil. Wenn wir Teile von uns verleugnen, werden wir andere Menschen verurteilen, an denen wir diese Eigenschaften vorfinden.

Authentizität braucht Vertrauen in unsere tiefe, innere Weisheit und in die Bereitschaft, sie im Alltag umzusetzen. Unserer Seele zu folgen heißt, dass wir uns selbst akzeptieren, wie wir sind.

Die meisten von uns sind noch geprägt von Vorstellungen unserer Kindheit, darüber, wie man sich verhalten soll: Wenn man artig ist, wird man akzeptiert. Doch was ist „artig“, was ist „richtig“ und was ist „falsch“?

Wenn wir uns davon lösen, machen wir uns frei von Ansprüchen an uns sowie von Konzepten über uns. Unsere Offenheit und Authentizität leiten uns sicher und selbstbestimmt durch alle Situationen des Lebens.

Stärkende Übung: Besiege den inneren Kritiker

Wir alle kennen seine Stimme: Unser innerer Kritiker treibt uns an, lässt nichts durchgehen, ist nie zufrieden, er quält uns mit Anforderungen und Vergleichen. Ihm gegenüber fühlen wir uns schwach und unzulänglich. Umso wichtiger, dass wir unseren ganzen Mut aufbringen, ihm in die Augen zu sehen und uns in unserer Größe zu erleben.

Wenn es wieder so weit ist, dass der Kritiker dich nicht in Ruhe lässt, tritt ihm entgegen. Mache dich groß! Stell dich beispielsweise auf einen Stuhl, atme tief ein, nimm deinen Körper ganz wahr und erinnere dich an dein natürliches Wesen. Halte dem Kritiker alles entgegen und sag ihm, warum er falsch liegt, egal wie sehr er dich behindert und lähmt.

Wenn wir uns erfolgreich gegen einen Angriff des Kritikers zur Wehr setzen, wird man eine Veränderung der Körperenergie feststellen. Eine Anspannung löst sich, der Atem fließt leicht und frei. Emotional spüren wir mehr Selbstsicherheit und Mitgefühl. Der Umgang mit dem Kritiker braucht etwas Übung. Der Kerl ist hartnäckig, doch mit jedem seiner Angriffe, den wir bewusst in die Schranken weisen, wird er schwächer und kleiner.


Inwiefern will dich dein innerer Kritiker aufhalten? Und was machst du dagegen? Schreib’s in die Kommentare! 🙂

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